Swiss Life Asset Managers verlieh am Dienstagabend gemeinsam mit der Hochschule Luzern und dem Medienpartner «Finanz und Wirtschaft» zum zehnten Mal den Swiss Life Studienpreis für die besten Master- und Bachelor-arbeiten an Fachhochschulen im Finanzbereich.

Aus der gesamten Schweiz wurden insgesamt 28 Bachelor- und Masterarbeiten zu finanzrelevanten Themen von Fachhochschulen für den Swiss Life Studienpreis 2023 nominiert. Eine Fachjury hat vier Arbeiten als herausragend bewertet. Die Gewinnerin und die Gewinner durften am Dienstagabend die begehrte Auszeichnung am Hauptsitz von Swiss Life in Zürich entgegennehmen und erhielten zusätzlich eine
finanzielle Belohnung für ihre aussergewöhnliche Leistung. Swiss Life Asset Managers verlieh dieses Jahr bereits zum zehnten Mal den Studien- bzw. den Anerkennungspreis für die besten Bachelor- und Masterarbeiten zu finanzrelevanten Themen. Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums waren auch ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger sowie Jurorinnen und Juroren an der Veranstaltung mit dabei. 

Stefan Mächler, Chief Investment Officer der Swiss Life-Gruppe, würdigte auch an der diesjährigen Preisverleihung wiederum die Vielfältigkeit der Arbeiten. «Die Absolventinnen und Absolventen behandelten ein breites Spektrum an aktuellen Herausforderungen und Phänomenen auf den Finanzmärkten und in Finanzdienstleistungsunternehmen. Es ist eine wahre Kunst, akademische Forschungsthemen anschaulich und zugleich relevant für die Praxis zu präsentieren.» Auch Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Mitglied der Jury und externer Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern, lobt die herausragende Leistung: «Es freut mich sehr, dass dieses Jahr von den Fachhochschulen erneut 28 herausragende Bachelor- und Masterarbeiten eingereicht wurden – eine ausgewogene Mischung zwischen Forschungs- und Auftragsarbeiten. Es ist wichtig, dass sich Studierende mit komplexen Finanzfragen und wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen. Die Arbeiten der Studierenden bringen der Praxis Nutzen und liefern teils auch neue Erkenntnisse für die Forschung. Alle Nominierten können sehr stolz auf ihre Leistung sein.»

Die Preisträger im Überblick

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Hava Berisha, aus Lachen, Absolventin der ZHAW, beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Frage, wie Digital Nudging eingesetzt werden kann, um Millennials zur frühzeitigen privaten Altersvorsorge zu motivieren. Urteil der Jury: «Eine sehr interessante Arbeit, die ein wichtiges Thema aus neuen Blickwinkeln beleuchtet. Die umfassende Datengrundlage, deren Erhebung und deren Aufarbeitung mit grossem Aufwand verbunden waren, zeichnet die Arbeit besonders aus.» Dafür erhält Hava Berisha von der Jury den mit 5000 Franken dotierten Swiss Life Studienpreis in der Kategorie Bachelor.

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Simon Zehnder, aus Zug, Absolvent der Hochschule Luzern, untersuchte in seiner Abschlussarbeit die Frage, ob die Sensitivitäten der Risikofaktoren im Fama-French-Fünffaktormodell zyklisch auf verschiedene Marktphasen reagieren und ob es branchenspezifische Unterschiede gibt. «Besonders hervorzuheben ist das hohe Niveau sowohl in Bezug auf das Thema als auch auf die Methodik, die in der Arbeit angewendet wurde. Die Arbeit bietet somit relevanten Mehrwert und ist ein wichtiger Beitrag zur Forschung auf diesem Gebiet.» Die Jury honoriert diese Arbeit mit dem Anerkennungspreis Bachelor in der Höhe von 2500 Franken.

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Dominique Flück, aus Bern, Absolvent der Berner Fachhochschule, untersuchte den Wettbewerb zwischen BigTech-Unternehmen und Schweizer Banken um Hypothekenkredite. Dabei werden Kundenpräferenzen und Publicity-Effekte analysiert, um Einblicke in die Marktchancen und die Marketingstrategien von BigTech-Unternehmen zu gewinnen. Urteil der Jury: «Die durchgeführte Recherche zu einem zeitgemässen und wichtigen Thema ist äusserst bemerkenswert. Diese Arbeit verfügt über eine hohe inhaltliche Substanz und bietet wertvolle Erkenntnisse auf diesem Gebiet.» Mit dieser Arbeit hat sich Dominique Flück den Swiss Life Studienpreis in der Kategorie Master, der mit 5000 Franken prämiert wird, verdient.

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Michael Marti, aus Zumikon, Absolvent der Hochschule für Wirtschaft Zürich, untersucht in seiner Arbeit die Machbarkeit eines Know-Your-Customer-Tokens in Bezug auf Technik, Regulierung und Nutzen. Er definiert die zu erfüllenden Voraussetzungen, damit ein Austausch von KYC-Daten in der Zukunft stattfinden kann. Urteil der Jury: «Die umfangreiche Recherche der technischen, regulatorischen und nutzerspezifischen Herausforderungen sowie der Lösungsansätze wurde in dieser Arbeit mit grosser Sorgfalt und Aufmerksamkeit durchgeführt. Die Ergebnisse sind bemerkenswert und bieten einen tiefen Einblick in die Thematik.» Der Autor verdient hierfür den Anerkennungspreis Master, der mit 2500 Franken dotiert ist.

Die Fachhochschulen der Preisträger erhalten jeweils 1500 Franken für den Gewinn des Swiss Life Studienpreises sowie 1000 Franken für den Anerkennungspreis. 

Über den Swiss Life Studienpreis

Der Swiss Life Studienpreis, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern und der «Finanz und Wirtschaft», fördert jährlich innovative und praxisorientierte
Forschungsarbeiten an Schweizer Fachhochschulen zu Themen wie Finanzanlagen, Finanzmärkte, Finanzdienstleistungsunternehmen, Finanzinstrumente und Corporate Finance. Die besten Diplomarbeiten werden mit dem Preis ausgezeichnet und erhalten damit eine Plattform zur Anerkennung und Belohnung der erbrachten Leistungen. 

Jurymitglieder Swiss Life Studienpreis

  • Philippe Béguelin, Leiter Ressort Märkte, «Finanz und Wirtschaft»
  • Dr. Claudia Bernasconi, Head Current Account bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB)
  • Rita Fleer, Economist Quantitative Analysis, Swiss Life Asset Managers
  • Dr. Peter Kaste, Head Financial Engineering, Swiss Life Asset Managers
  • Prof. Dr. Christoph Lengwiler, externer Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern (bis 2023)
  • Dr. Diego Liechti, Mitglied der Geschäftsleitung Nest Sammelstiftung

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