Falsche Swiss Life-Sparpläne/-konten und falsche Anlagen in Edelmetalle (Gold, Silber, Platin und Palladium) und FDJ-Aktien

Betrüger, die sich als Kundenbetreuer von Swiss Life Asset Managers ausgeben und unerlaubt den Namen Swiss Life Asset Management GmbH (Deutschland) oder Swiss Life Asset Management AG (Schweiz), das Logo von Swiss Life Asset Managers, das Logo der Swiss Life-Gruppe, die AMF-Registrierungsnummer von Swiss Life Asset Managers (AMF: GP-07000055) sowie trügerische E-Mail-Adressen laurent.meunier@swiss life-am.com, meunier.laurent@swiss-life-am.com, meunier.laurent@swiss-life-groupe.com oder antoine.berrier@swiss-life-groupe.com und kürzlich auch pascal.fabre@swissepargne.fr verwenden, schlagen zunächst telefonisch Anlagen vor in falsche

  • Sparpläne oder Sparkonten («Contrat/Mandat de Gestion Livret Epargne Swiss Life» oder «Swiss Life Epargne» oder «Swiss Life Europe»), die garantierte Renditen (0,5% monatlich oder 6% jährlich für den Sparplan / das Sparkonto) mit Zuzahlungen durch Swiss Life (10% durch Swiss Life für Investitionen bis zu EUR 5000) versprechen,
  • Anlageverträge für Edelmetalle (insbesondere Silber, Gold, Platin und Palladium), die hohe garantierte Renditen versprechen und das Logo der englischen Aufsichtsbehörde (Financial Control Authority, FCA) und der Europäischen Zentralbank EZB aufweisen,
  • Aktien der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) unter Verwendung des Logos der EZB.

Die versprochenen Garantien / die Kaufpreise stehen in keinem Verhältnis zu den Marktbedingungen.

Die Betrüger versenden E-Mails, die die Telefonnummer 09.73 05 32 65 oder 09 71 07 07 86 – XXXX@swiss-life-am.com oder XXXX@swiss-life-groupe.com oder XXXX@swissepargne.fr und falsche Vertragsunterlagen enthalten. Sie agieren in der Regel per Telefon und schlagen Ihnen womöglich vor, Sie zu einer bestimmten Zeit wieder anzurufen, und bestätigen Ihnen den Telefontermin per E-Mail. Es kann auf einen falschen Kundenbereich auf einer falschen Website, aber auch auf echte Websites verschiedener Einheiten der Swiss Life-Gruppe in Frankreich oder Europa verwiesen werden.

Zum Zeitpunkt der Zahlung eröffnen die Betrüger im Ihrem Namen ein Bankkonto (bei Banken in Frankreich oder der Europäischen Union), auf das die Überweisung zu erfolgen hat.

Falls Sie Opfer solcher Betrugsversuche sind und Sie Gelder auf Konten, die in Ihrem Namen bei Banken in der Europäischen Union eröffnet wurden, überwiesen haben, geben sich die Betrüger als Polizei aus und können von Ihnen verlangen, grosse Beträge als zollrechtliche Beschlagnahme (unberechtigte Verwendung einer Banküberweisung) zu begleichen. Sie kontaktieren Sie per Telefon und stellen Ihnen per E-Mail eine Vorladung zu (drfip@dgfip.finances.gouv.fr - drfip75@financier.com) – Telefonnummer: 06 44 68 28 91 oder 01 84 60 78 90.

KONTAKTIERTE PERSONEN DÜRFEN AUF KEINEN FALL AUF SOLCHE BETRUGSVERSUCHE REAGIEREN

In vielen Fällen haben Sie auf einer Website oder einem Werbebanner, der eine äusserst attraktive Verzinsung Ihres Ersparten verspricht, Ihre persönlichen Angaben hinterlassen. Nachdem Sie diese Angaben hinterlassen haben, werden Sie telefonisch kontaktiert.

Nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt mit uns auf: Swiss Life Asset Managers unter [+33 (0)] 1 40 15 16 07 oder per E-Mail an contact-france@swisslife-am.com – (von der betroffenen Einheit auszufüllen).

Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise:

Die Autorité des marchés financiers (AMF) ruft Anleger aufgrund der Zunahme von Betrugsfällen zu grösster Vorsicht auf (siehe Medienmitteilungen vom 27. November 2019 (https://www.amf-france.org/fr/lautorite des-marches-financiers-appelle-les-epargnants-la-plus-grande-vigilance-face-la) und vom 26. März 2020 (https://www.amf-france.org/fr/actualites-publications/communiques/communiques-de-lamf/lamf-et-lacpr-mettent-en-garde-le-public-contre-les-risques-darnaques-dans-le-contexte-de-lepidemie)).

Die Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR) empfiehlt in ihren Medienmitteilungen vom 13. Februar 2020 (https://acpr.banque-france.fr/communique-de-presse/escroqueries-financieres-vigilance-sur-les-bannieres-publicitaires-proposant-de-faux-livrets ) und vom 14. April 2020 (https://acpr.banque-france.fr/communique-de-presse/escroqueries-lacpr-met-en-garde-le-public-contre-les-propositions-frauduleuses-de-credits-de-livrets-0), INFO ESCROQUERIES unter der Nummer [+33 (0)] 805 805 817 zu kontaktieren.

Schauen Sie auf der schwarzen Liste der ACPR nach, auf der die falschen E-Mail-Adressen, Domain-Namen und Websites aufgeführt sind: https://www.abe-infoservice.fr/vos-demarches/se-proteger-contre-les-arnaques/les-listes-noires-des-sites-internet-et-entites-non-autorises/credits-livrets-paiements-assurances-liste-noire-des-sites-ou-entites-douteux.

Kontaktieren Sie den AMF-Infoservice unter der Nummer [+33 (0)] 1 53 45 62 00 und erstatten Sie auf dem offiziellen Portal des Innenministeriums Meldung.